KANICULA

(Bunnicula)

Deborah und James Howe

1979

Eine rätselhafte Kaninchengeschichte

empfohlenes Lesealter: ab 10 Jahre

Offensichtlich erschien zu "Bunnicula" eine ganze Serie.
Auf deutsch scheint es mindestens eine weitere Folge (Kanicula und die Nacht der Vampire) zu geben.

 

Auf Harold wirkt es wie ein ganz normales Kaninchen, das kleine Bündel, das "seine" Familie eines Abends mit nach Hause bringt. Aber Harold ist ein Hund und sein Urteil nicht unbedingt verlässlich, wie er selbst freimütig zugibt. Chester dagegen, Harolds bester Freund, ist ein sehr belesener Kater. Und er gewinnt den Eindruck, dass es mit Kanicula etwas Seltsames auf sich hat. Oder ist es vielleicht normal, dass ein Kaninchen den ganzen Tag schläft und erst aufwacht, wenn die Sonne untergeht? Ist es ein Zufall, dass plötzlich jeden Morgen weißes, ausgetrocknetes Gemüse die Küche verunziert? Chester ist mehr und mehr überzeugt, dass es sich bei dem niedlichen Familienzuwachs in Wirklichkeit um ein gefährliches Vampirkaninchen handelt. Mit allen Mitteln versucht er, die Familie auf die drohende Gefahr aufmerksam zu machen. Doch seine Winke werden völlig missverstanden ... (Loewe)

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"Unsere lieben Kleinen" - sie lieben Tiere und (hoffentlich!) Bücher. Von Vampiren wollen sie vielleicht noch nicht so viel wissen. Hier ist dann endlich die Annährung an das Thema: Das Vampirkaninchen "Kanicula", dass diesen Namen bekam, weil es wie ein Kaninchen aussieht und im Kino bei einem Draculafilm gefunden wurde. Der Hund Harold liefert seinen Bericht über die erste Zeit des Kaninchens in der Familie. Nur der Kater Chester, der seine Nächte mit Büchern verbringt, erkennt das wirkliche Wesen des niedlichen Langohrs und versucht - völlig vergebens - alle vor der drohenden Gefahr zu warnen. Dennoch gelingt es den Menschen geeignete Mahlzeiten für das Kaninchen anzubieten und so scheint alles seinen ganz normalen Gang zu gehen.

Sollten die lieben Kleinen nun immer noch nicht Vampire toll finden, sondern sich eher auf die Seite der Van Helsings schlagen wollen - hier erleben sie schon mal die Rückschläge, die ein Vampirjäger einstecken können muss. Vielleicht hilft ja das bei der Wahl einer weiteren Zukunft ...

Wenngleich die Geschichte an sich recht lustig ist - wer sich vom "Vampirkaninchen" allerdings eine interessante Erweiterung des Vampirthemas verspricht: mit diesem Buch Pech gehabt! Als Einsteigerlektüre aber bis zu einem gewissen Alter (absolutes Maximum 16 Jahre) zu empfehlen. (Hartmut)

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