HELENA

Hweinrich Heine

1852

 

Ersterscheinung in H. Heine: "Neue Gedichte", 3. und veränderte Auflage
Verlag Hoffmann und Campe, Hamburg
, 1852

zum Werk

bibliothèque: Während in den ersten beiden Auflagen der "Neue(n) Gedichte" (beide 1844) und eines von Heines bekanntesten Werken "Deutschland. Ein Wintermärchen" Premiere feierte, entfernte Heine das "Wintermärchen" in der dritten Auflage (1852) und füllte den entstandenen Platz u.a. mit "Helena" aus dem Zyklus "Zur Ollea". Wann das Gedicht verfasst wurde, ist nicht überliefert. Heute gehören die Verse zu den bekanntesten Dichtungen des Morbiden des 19. Jahrhunderts. (2013)

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Volltext

Du hast mich beschworen aus dem Grab
durch deinen Zauberwillen,
belebtest mich mit Wolllustglut -
jetzt kannst du die Glut nicht stillen.

Press deinen Mund an meinen Mund,
der Menschen Odem ist göttlich!
Ich trinke deine Seele aus,
die Toten sind unersättlich.

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Autor

Heinrich Heine - 1797 bis 1856. Deutscher Dichter und einer der größten und berühmtesten Vertreter der deutschen Romantik, beschäftigte sich thematisch darüber hinaus von Regimekritik über zeitgenössische Satire bis zu tiefer Religiosität. Verließ 1831 Deutschland, der Zensur überdrüssig, nach Frankreich. Dort starb er (vermutlich) an Bleivergiftung.

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weiterführende Links

erschienen u.a. in: Von denen Vampiren oder Menschensaugern - Dieter Sturm / Klaus Völker - 1968

mehr vom selben Autor: Die Beschwörung - in: Neue Gedichte - 1844

Dunkle Kulturgeschichte - Sammlung Nicolaus Equiamicus in der bibliothèque des vampires

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