The DAMNED

Leah B. Nathan / Jay Kenshaw

UNSTERBLICH

Leah B. Nathan

UBooks: Ashe ist eines der unsterblichen Geschöpfe, die hier ihre Geschichte erzählen. Zusammen mit Alex, Mia und dem jungen Zögling Stephen durchlebt er ebenso sinnliche, wie qualvolle Zeiten, erfährt Lust, verlangen und Aufopferung. Er entführt mit seinen Schilderungen in eine fremdartige Welt, die gar nicht so weit entfernt von der menschlichen Ebene existiert und doch völlig fremdartig erscheint. Denn hier beherrschen uns noch immer die alten Instinkte. Die zweite Natur, das Tier ...

Leah B. Nathan: Die Geschichte von Ashe, erzählt von ihm, selbst in Rückblicken und Gegenwart. Seine Erlebnisse von der Kindheit bei den Kelten, über seine Wanderungen durch die Zeit bis ins heute bei seinen Freunden Mia und Alex. Sinnliche Leidenschaft und die Gefahren seiner Existenz in fesselnden Worten beschrieben.

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LESEPROBE
(mit freundlicher Genehmigung der Autorin)

Eine alte Frau saß vor mir. Sie malte mit blauer Farbe Ornamente in mein Gesicht, auf meine Schultern, meine Brust, zeichnete geschickt sich windende Schlangen auf meine Arme und benetzte mein Haar mit Kalkwasser, bis es härtete und sie es mit langsamen, geschickten Bewegungen zurückkämmte. Emotionslos legte ich das Silber an, den Halsreif, die verschlungenen Armringe und die prächtige Gürtelschnalle. Die Frau flocht Lederschnüre und kleine Elsterfedern in mein vom Kalkwasser fast weiß gefärbtes Haar und küsste mich dann auf die Stirn. Tränen füllten ihre Augen.

„Ich werde nicht sterben.“ sagte ich zu ihr. „Ich bin kein Mensch.“ Sie nickte traurig. Glaubte sie mir?

[...]

Laegs Augen wanderten über mein Gesicht, den Körper hinab, schienen jede Einzelheit zu prüfen und vielleicht zu vergleichen mit dem, was sein sollte. Verlegen wandte ich mich ab und nahm erst jetzt wahr, dass die Nacht längst hereingebrochen war und tiefe Schatten uns umgaben. Vermutlich suchte man uns schon. Damals war es in den Wäldern nicht ungefährlich.

„Dein Vater war kein Mensch!“ sagte Laeg plötzlich. Er krümmte die Finger und berührte mit den Knöcheln meine Wange, so vorsichtig, als hätte er Angst, ich könnte ihn verbrennen. Als hätte er Angst vor mir. „Sie müsste rau und gebräunt sein wie meine, nicht so weiß als hättest du nie die Sonne gesehen. Sie müsste wärmer sein, deine Finger ... sie sind zu lang und durchscheinend, deine Augen ...sie sind nicht menschlich. Sie wurden heller mit der Zeit, nur ein wenig, aber sie sind noch immer seltsam. Obwohl du wirkst, als könnte jede feste Berührung dich zerbrechen, bist du doch stärker als ich. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Ständig nimmst du Dinge wahr, die niemand sonst wahrnimmt. Das alles ist nicht menschlich. Und du tust so, als wäre es dir nicht einmal bewusst. Als wäre es gewöhnlich und normal. Du verlangst, dass wir uns nicht davor fürchten. Aber das tun wir seit deiner Geburt!“

„Was ist für dich menschlich, Laeg?“ zischte ich verzweifelt. „Ich wurde geboren wie du auch. Ich atme und bin aus Fleisch.“

„Du bist keiner von uns!“

[...]

Mit einem Raubtierlächeln schob ich sie zum Bett, stieß sie darauf nieder, kroch ihr hinterher auf allen vieren, fletschte die Zähne. Sie kicherte. Unter dem Kissen lag ein Seidenschal, dort zurückgelassen beim letzten Mal. Ich ergriff ihn und verband ihr damit die Augen. Längst hatte ich das blaue Kästchen unter dem Kopfkissen versteckt, und als sie sich stöhnend zurücksinken ließ, holte ich es hervor. Sie saß mit dem Rücken zu mir, den Körper an mich gepresst. Ich nahm die beiden silbernen Claws heraus, ließ einen auf den Zeigefinger gleiten, den zweiten auf den Mittelfinger. Die scharfen Klingen blitzten auf und ich krümmte die Finger zu einer Klaue. Da war keine Liebe oder Lust, nur reine, gierige Kälte. Ich küsste die Beuge ihrer Schulter. Dann senkte ich die Klingen auf ihren Hals hinab. Nur Millimeter schwebten sie über ihrer Haut, und sie war vollkommen ahnungslos! Meine linke Hand glitt hinab und umfing ihr weiches, nachgiebiges Fleisch. Sie ächzte, als ich es geschickt massierte und den Daumen über die kleine, rosafarbene Knospe gleiten ließ. Gut so, Mädchen, Adrenalin verbessert den Geschmack. Ich tue das hier nur für mich... Und damit glitt ich noch tiefer und umfing eine noch heißere, wild pochende Körperstelle. Längst hatte sie sich auf etwas vorbereitet, das ich nicht geben würde. Nein, eine andere Qual war viel exquisiter!

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Unsterblich

Die Verdammten

Dämmerung

 

Lamie / Vampire

 

Zugabe : Dracula in Patagonien

 

 

Die VERDAMMTEN

Leah B. Nathan / Jay Kenshaw

2006

Leah B. Nathan / Jay Kenshaw: Spielend im Hier und Jetzt ohne Rückblicke. Spannungsgeladen und Ereignisreich wird die Welt der Vampire in der heutigen Zeit mit realitätsnahen Worten zeitgemäß beleuchtet und die familiären Verstrickungen der Protagonisten mit viel Action in Szene gesetzt.

UBooks: Ashe und sein Zögling Stephen wollen sich nicht mit den schmerzlichen Verlusten der Vergangenheit plagen. Die Vampire blicken nach vorn, handeln im Hier und Jetzt. Weg von den dekadenten Ausschweifungen vergangener Tage und Nächte, hin zum puren Überleben und Erleben abseits der Menschen und doch mitten unter ihnen. Als Gefangene der Leidenschaft sind sie auf der Jagd nach Leben, nach Blut. Und sie sind bereit, Moral und Vernunft hinter sich zu lassen und den Instinkten des Raubtiers freien Lauf zu lassen. Doch die Abgründe der Seele sind tiefer, als selbst ein Vampir ermessen kann.

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LESEPROBE
(mit freundlicher Genehmigung der Autoren)

Michael leckte sich die Lippen, erhob sich vom Küchenstuhl und ließ sich an einer etwas diskreteren Stelle nieder. Ein schmerzvolles Keuchen ertönte. Martens Kopf zuckte vor, und die Frau bäumte sich auf. Ihre Finger waren in seine Haare gekrallt, sein Körper bewegte sich zwischen ihren Schenkeln. Michael weitete die Nasenflügel und bildete sich ein, Blut zu riechen. Er hörte Marten schlucken. Irgendwo in der Leistengegend hatte er ihre straffe Haut durchtrennt. Eines Nachts, dachte Michael neidisch und eifersüchtig, würde er an seiner Stelle sein: an seiner Stelle ... oder an seiner Seite. Marten ließ sich unkontrolliert lachend zurückfallen. Sein muskulöser Körper, geformt wie der des Mannes auf dem Teppich, glänzte vor Schweiß und zuckte und zitterte seltsam. Wie immer danach schienen Schmerzen mit der Befriedigung einherzugehen.

[...]

Eine Heilige!, war Ashes erster Gedanke. Sein Herz begann schneller zu schlagen, seine Nasenflügel weiteten sich witternd. Isabella stieß ihn von der Seite an.

„Die Kleine ist eine Wucht, was?“ Ashe nickte geistesabwesend. Er konnte seinen Blick nicht losreißen vom Gesicht der jungen Frau. Zehn Meter trennten sie. Er nahm ihren Geruch wahr. Sie sah Mia so verteufelt ähnlich und doch strahlte sie etwas viel Unschuldigeres, Reineres aus, als er es jemals gespürt hatte, dies und eine Ahnung von dem verborgenen Wesen in ihr: einem gleichen Wesen! Isabella flüsterte im Verschwörerton:

„Wer zuerst bei ihr ist, bekommt sie auch.“ Sie wollte vorwärts stürzen, aber Ashe packte ihren Arm und hielt sie fest.

„Nein!“

[...]

Mit abgehackten Bewegungen, wie ein Untier aus einem Alptraum, bewegte er sich vorwärts und kroch auf diese pochende Quelle zu. Sein Körper erschien ihm wie eine Maschine. Ein gewaltiger Druck entstand in seinen Zähnen, ein Druck, als würden sich seine Fangzähne Stück für Stück unter großen Schmerzen aus seinen Kiefern schieben. Stephen wimmerte und hielt inne. Gequält schloss er die Augen. Was geschah mit ihm? Seine Knochen glühten, krachten, streckten sich, mutierten. Er konnte fühlen, wie die Fasern seines Körpers zerrissen und sich neu zusammenfügten. Stephen schrie, aber kein Ton kam von seinen Lippen. Ihm wurde zum Sterben übel und er würgte. Dann sah er an sich hinunter und wollte erneut schreien: Seine Kleidung löste sich auf, blätterte von seinem Körper, als würde sie unter ätzender Säure zerfallen. „Nein! Nein!“ Er riss sich den Stoff vom Leib, der ihn verbrannte. Sein Körper schmerzte wie eine einzige, offene Wunde.

[...]

Marten griff nach dem zweiten Dolch und warf sich auf Stephen. „Nein!“, schrie jemand rechts von ihm. Es war Leylah, die mit weit aufgerissenen Augen auf Marten starrte. Er drückte sein Messer an Stephens Hals und war kurz davor, es durch dessen Kehle zu ziehen. Ashe trat einen Schritt vor und provozierte damit eine Reaktion in Carstens Gruppe. Zwei der Männer hoben ihre Waffen und gaben zu verstehen, dass sie ihn mit Gewalt aufhalten würden, sollte er den beiden Kämpfenden zu nahe kommen. Ashe verharrte und sah Marten in die Augen. Tu es nicht!, sagte sein Blick. Marten senkte den Kopf, um Stephen anzusehen. Aus dem Mundwinkel des Jungen lief heller Schaum, vermischt mit Blut.

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DÄMMERUNG

Jay Kenshaw

2007

Jay Kenshaw: Die Hauptfiguren Ashe, Leylah und Marten werden mit Ereignissen konfrontiert, die sie zum Ursprung ihrer  Existenz zurückführen. Gemeinsam kämpfen sie gegen eine schier übermächtige Bedrohung an und erfahren ihr eigentliches Schicksal.

UBooks: Ashe, Leylah und Marten kehren zurück in ihre Heimat nach England. Dort wollen sie das Geschehene vergessen. Doch schon bald wird ihr Dasein wieder auf eine harte Probe gestellt, denn eine unheilvolle, tödliche Macht kündigt sich in Visionen an und zeigt ihnen, wer und was sie wirklich sind. Auf der Suche nach einem Platz im Jetzt sehen sich Ashe und seine Freunde mit ihrer wahren Vergangenheit konfrontiert.
Die opulente Handlung ist gespickt mit unerwartenen Wendung und erotischer Leidenschaft.

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LESEPROBE
(mit freundlicher Genehmigung des Autoren)

.. Zwei weitere Männer folgten mit brennenden Fackeln in den Händen. Auch sie hatten blanke Schädel, nackte Oberkörper und um ihre Hüften eine Art Rock geschlungen - weißes Leinen, soweit Marten es erkennen konnte. Auf der Brust der Männer lag jeweils eine schwere Goldkette mit einem Symbol, das Marten bekannt vorkam. Doch er wusste nicht, woher. Es wirkte ägyptisch. Ebenso wie die Männer, deren leicht gebräunte Haut im Dämmerlicht bläulich schimmerte.

Marten drehte sich um und schloss wieder zu demjenigen auf, der vor ihm gelaufen und nach wenigen Schritten in der Mitte des Innenhofes stehen geblieben war. Kaum dass er ihn erreicht hatte, wandte sich dieser ihnen völlig unvermittelt zu. Nun konnte Marten sehen, dass es sich um einen Mann mittleren Alters handelte. Die anderen hingegen waren eindeutig jünger. Er schien ihr Anführer zu sein, denn er erhob in gebieterischer Anmut die Arme. Sofort stoppte die Prozession.

Marten hörte hinter sich ein leises Keuchen. Der Anführer machte eine weitere herrische Geste, und die beiden jungen Männer, welche die Gestalt zwischen sich hielten, drängten an Marten vorbei und warfen ihre Last vor die Füße des Mannes in den Sand. Der Anführer - auf Marten wirkte er wie ein Hohepriester - verzog angewidert den Mund. Seine dunklen Augen sahen aus wie tiefe Höhlen, in denen ein gnadenloses Feuer loderte. Er sah Marten mit einem Blick an, der diesem durch Mark und Bein ging. Jede Faser seines Körpers wurde von einer nie gekannten, unbeschreiblichen Furcht erfasst.

Der Hohepriester rief etwas mit lauter Stimme, in einer Sprache, die Marten vollkommen fremd war. Dennoch erschloss sich ihm der Sinn der Worte. Es ging um den am Boden Knienden. Der Priester sprach die Gestalt direkt an. Sie trug eine Art Tunika aus weißem Stoff, ihre schlanken Handgelenke waren von silbernen Armreifen umschlossen – und von einem dicken Seil, das sie fesselte. Mit einem Mal konnte Marten die Worte des Priesters in aller Deutlichkeit verstehen. „Sieh mich an, Ketzer, wenn ich mit dir spreche!“

Der Priester versetzte der Gestalt am Boden einen Tritt gegen die Schulter und gab Marten ein Zeichen, näherzukommen. Dieser gehorchte ohne zu zögern und stellte sich neben ihn.

„Mein Sohn, sieh ihn dir an, den großen Pharao. Wie er im Sand vor uns kriecht. So ergeht es allen, die den alten Göttern zürnen!“ Marten sah auf die Gestalt hinab. Und dann hob diese langsam den Kopf. Als er in das Gesicht von Ashe sah, traf es ihn wie ein Schlag! Er schüttelte den Kopf und wich einen Schritt zurück. Was ging hier vor? Wo war er und warum war Ashe hier?

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... Plötzlich blieb der unheimliche Mann mit dem kleinen Mädchen, das eine Puppe an sich drückte und in ihrem kleinen Mäntelchen furchtbar winzig wirkte, neben Thomas stehen und sah interessiert in die Ecke, in der sich die drei Gestalten vergnügten. Dann sah er auf seine Begleiterin herab und nickte ihr lächelnd zu, bevor er auch Thomas direkt ansah und verschwörerisch einen Finger an die Lippen legte. Das war unmissverständlich: Thomas sollte still sein und die anderen nicht warnen. Er nickte automatisch und war wie erstarrt. Doch kaum dass der Mann mit dem Mädchen an der Hand wieder auf die drei in der Ecke zuhielt, fiel die Starre von Thomas ab. Ohne dass er es tatsächlich wollte, näherte auch er sich weiter dem Schauspiel, um mehr erkennen zu können.

Alles in ihm schrie, er solle abhauen und vergessen, was er gesehen hatte, aber seine Beine gehorchten ihm nicht mehr. Der Mann blieb stehen, und die beiden Frauen ließen von ihrem Opfer ab. Wie ein nasser Sack sank der Gothic zu Boden, noch immer mit dem Rücken gegen die Wand gelehnt und die Augen leer und abwesend. Keiner sprach ein Wort, dann ging alles ganz schnell. Thomas hingegen kam es so vor, als würde sich das, was nun folgte, in Zeitlupe abspielen. Der Mann ließ das Kind los und trat auf die beiden Frauen zu. Sie sahen ihn fassungslos an, scheinbar ohne reagieren zu können. Etwas Langes blitzte silbern an der Hand des Unheimlichen auf, und er vollführte einige unmenschlich schnell anmutende Bewegungen.

Thomas hörte zweimal ein Geräusch, als würde ein Reißverschluss aufgezogen. Die beiden Frauen gaben gurgelnde Geräusche von sich. Ihre Hände versuchten, die aufgeschlitzten Kehlen zusammenzuhalten, während dunkles Blut in großen Mengen zwischen ihren Fingern hervorquoll. „Nein!“, stöhnte Thomas und musste fassungslos mit ansehen, wie beide auf den Asphalt sanken und mit dem Tode rangen.

Der Mann jedoch drehte sich zu dem kleinen Mädchen um und sagte mit dunkler, liebevoller Stimme: „Komm Khadi, nähre dich.“ Das kleine Mädchen starrte auf die beiden verzweifelt zuckenden Leiber der Frauen und trat mit zierlichen Schritten näher. Dann gab sie ihre Puppe dem Mann und ließ sich neben Pat auf die Knie sinken. Gierig begann sie, das aus der offenen Kehle austretende Blut aufzulecken.

Thomas fühlte sich wie in einem Alptraum gefangen, aus dem er nicht erwachen konnte. Der Körper des kleinen Mädchens begann leicht zu zucken und ging schließlich in eine Art ruckartiges Pumpen über. Sie hatte ihren kleinen Mund jetzt tief in die offene Kehle vergraben und trank in vollen Zügen, bis kein Blut mehr nachkam. Thomas hatte das Gefühl, das Ganze dauerte eine kleine Ewigkeit. Schließlich ließ das Mädchen von seinem Opfer ab und kroch wie ein Wesen aus einem Alptraum zu Lisa hinüber, um sein Werk dort fortzusetzen. Thomas wollte schreien, doch seine Kehle war wie zugeschnürt. Er konnte nicht weglaufen, war einfach zum Zusehen verdammt. Als auch bei der zweiten Frau der Blutstrom endgültig versiegt war, stand das Mädchen auf und trippelte zu ihrem Begleiter zurück. Dieser bückte sich und hob sie auf den Arm.

Thomas sah, dass ihr Mund blutverschmiert war, und ihre Augen wirkten, als hätte sich ein grünlicher, spiegelgleicher Schleier darübergelegt. Sie wirkten blind und grauenhaft groß.

Thomas riss mit aller Anstrengung seinen Blick davon los und spürte, wie ihm Tränen über die Wangen liefen. Eiseskälte kroch durch seine Kleidung in sein Inneres, und endlich konnte er wieder klar denken. Er sah noch, wie der Mann den Mund der Kleinen liebevoll mit einem Taschentuch abwischte, dann drehte er sich auf dem Absatz um und rannte wie noch nie in seinem Leben.

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LAMIE / VAMPIRE

Der Tod eines Vampirs / Lamie hat nicht unbedingt den endgültigen Tod der Person zur Folge. Immer wieder können sie (wieder-)erweckt werden. Und es geschieht ...

Akhen / Akhenaton / Ashe - Zuerst wurde er Akhen genannt. Als Pharao nannte er sich dann Akhenaton (Echnaton) und wurde von Jordan, seinem Vater getötet. Als Ashe wuchs vor über 2.000 Jahren irgendwo unter Kelten auf, bevor er sechzehnjährig von seinem Vater "erweckt" wurde und das Dorf verlässt und gemeinsam mit seinen Eltern an einem anderen Ort wohnt. Dort bricht der Mob in das Schloss ein und Ashe entgeht dem Tod nur, da er zufällig nicht anwesend war. Dem Massaker selbst kann nur Noah entkommen, ein ebenfalls von einem Lamie gezeugtes Kind. Gemeinsam durchleben sie die Zeiten, bis Alex Blake zu Beginn des 3. Jahrtausends unserer Zeitrechnung stirbt. Anschließend zieht Ashe mit seinem Zögling Stephen nach Deutschland. Dort verliebt sich Ashe in Leylah und Stephen verliert sich in sich selbst und Ashe tötet seinen Zögling. Leylah und Ashe sollen mit ihren Freunden durch Carsten von Hagen getötet werden. Doch der Plan misslingt und die Liebenden ziehen sich, offiziell verbrannt, nach England zurück. Als Ashe deutliche Veränderungen an sich bemerkt, gibt er seine Einwilligung in medizinische Tests. Gemeinsam mit seiner Gefährtin Leyla reist er nach Ägypten und stellt fest, dass dies nicht mehr seine Heimat ist. Allerdings kann er dort neben seinen eigenen sterblichen Überresten stehen.

Nefrete / Mia / Leylah - Nefrete (Nofrete) ist die Tochter zweier auf die Erde geflohener Vampire und herrscht mit ihrem (Halb-)Bruder Akhenaton in Ägypten. Als Mia ist sie die Geliebte Alex Blakes und enge Vertraute von Ash. Als Alex alt wird, erfüllt sie ihm seinen besonderen Wunsch zu sterben. Wenige Zeit später stirbt auch sie. In Deutschland trifft Ashe auf  Leylah und erweckt sie. Gemeinsam mit ihrem Geliebten geht sie nach England, um dort in Ruhe leben zu können. Dort stellt sie fest, dass sie schwanger ist. Gemeinsam mit ihrem Geliebten Ashe geht sie nach Ägypten und findet ihre und seine Vergangenheit, doch keine Heimat mehr.

Jordan - es ist nur ein Name für ein Leben. Er kam mit zweien seiner Art von einem Planeten, der durch Raubbau an den Ressourcen unbewohnbar wurde. Auf der Erde zeugte er u.a. Ashe und Khadi. Gemeinsam gelingt es Ashe, Aaron und Leylah ihren Urahn Jordan zu vernichten.

Mekthep / Marten - Marten, der Zögling Alex Blakes, hat von einem Reitunfall eine lange Narbe am rechten Oberschenkel und einen leicht hinkenden Gang. Als Anwalt organisiert er das Erbe von Alex Blake. Seine Machtgier entzweit ihn schließlich von Alex. Er folgt Ashe nach Deutschland, um ihn zu töten. Dort erfährt er, dass er der Vater einer Tochter sein soll. Im Zweikampf unterliegt er Stephen, überlebt aber, da Ashe seinen Zögling Stephen tötet. Carsten von Hagens versucht Marten, Ashe und seine Freunde in der Lagerhalle zu verbrennen, doch ihnen gelingt die Flucht. Nun Freunde, ziehen Ashe und Marten nach England. Dort erfährt Marten, dass Akhenaton sein Vater und Jordan sein Großvater sind. Nun erinnert sich Marten auch wieder seines ursprünglichen Namens Mekthep. Jordan vernichtet Marten.

Artemis / Aaron - 45 v. Ch. wird Artemis als Angehöriger der römischen Armee für seine Verdienste beim Germanienfeldzug zum Centurio befördert. Noch ihn der gleichen Nacht erweckt ihn sein Vater Mercutio. Als italienischer Börsenspekulant nannte er sich Artemis Fratangelo. In Deutschland soll Aaron und seine Familie zu Beginn des 21. Jahrhunderts von Carsten von Hagens getötet werden. Doch sie überleben den Anschlag und ziehen sich nach Kanada zurück, als unerklärliche Morde an Vampiren Deutschland unsicher machen. Nach der Vernichtung Jordans nimmt er das Mädchen Khadi zu sich.

Isabella - Gefährtin Aarons.

Nicolas - Zögling von Aaron und Isabella.

Khadi - gezeugt von Jordan, kümmert sich dieser 3 Jahre um die Ernährung des Mädchens. Anschließend lebt sie bei Aaron.

Alex Blake - wurde von einem seiner Art gezeugt. Ein sehr seltenes Geschehnis, da eigentlich unmöglich. Als Kind lebte er unter dem Namen Noah bei Ashe's Familie und kann dem dörflichen Mob nur knapp entkommen. Gemeinsam mit Ashe durchlebt er die Zeiten. Hinzu gesellt sich noch Mia, die das Trio perfekt macht und die die Geliebte Alex' ist. Als Alex alt wird und sein Tod naht, erfüllt Mia ihm seinen Wunsch zu sterben.

Stephen - durch Alex wird der Lamie in ihm geweckt und unter der Leitung von Alex, Mia und Ashe arrangiert er sich mit seiner wahren Natur. Als Ashe jedoch in Deutschland auf Leylah trifft, will er Ashe für sich zurückgewinnen. Dabei tötet er im Drogenrausch seinen ersten Menschen und verliert die Kontrolle über sich und sein Sein. Damit gefährdet er sich und alle anderen Vampire, so dass Vampire und menschliche Polizei Jagd auf den Massenmörder machen. In einem Zweikampf muss er sich Marten stellen und wird doch von Ashe getötet.

Carsten von Hagens - Oberhaupt einer deutschen Vampirfamilie. Er erscheint als 18jähriger blonder Jüngling, ist jedoch von Machtgier besessen. Im Zweikampf hetzt er Marten und Stephen aufeinander, plant aber die gleichzeitige Vernichtung der beiden und ihrer Freunde. 3 Jahre später wird er von Jordan vernichtet.

Mercutio - 45 v. Chr. lebt er als Cäsars Berater in Rom. Er ist der Vater von Aaron. In einer früheren Zeit hat er wohl bei den Mayas gelebt.

Vincent - von Amanda erweckt, nutzt er die 30 Jahre seines Lebens um reich zu sein. Stephen tötet ihn.

Julien - blaugrüne Augen. Er tarnt sich als Touristenführer in Patagonien.

Lisa & Pat - jagen in der Londoner Gothic-Szene, bis sie von Jordan gestellt und von Khadi ausgesaugt werden.

David - Handlanger Carsten von Hagens.

Amanda - Vampirin.

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ZUGABE:

DRACULA IN PATAGONIEN

Leah B. Natan

2007

Leah B. Nathan: Julien - der hungrige Reiseführer, der stets einen Beutel voll "Maggi - Knuspriger Tourist" mit sich führt ... [empfiehlt]:
»VAMPIRE TOURS«
20 Touris gehen mit den Führer mit, 17 kommen leicht verstört wieder. Tja, Patagonien ist rau und die Küsten .... äh ... gefährlich.

Hartmut: Dracula, die berühmt verbissene Hoheit, wird von Julien zur V.I.P.-Führung "10 kleine Touristen" nach Patagonien geladen und Renfield darf mit. Diese Kurzgeschichte erschien als Teil einer Dracula-Satire.

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